QS TX in der DeQS-RL: Follow-Up-Verknüpfung und Fälligkeit korrekt handhaben

Die Überführung der transplantationsmedizinischen QS-Module aus der QSKH-RL in die DeQS-RL zeigt: Verlässliche Ergebnisse beginnen mit einer konsistenten Datenerfassung – insbesondere bei Verknüpfung von Index- und Follow-Up-Daten.

Index- und Follow-Up-Verknüpfung: Herausforderungen im Detail

Die Verknüpfung von Index- und Follow-Up-Vorgang bleibt eine zentrale Herausforderung. Je nach Versichertenstatus erfolgt diese auf unterschiedlicher Grundlage: Bei GKV-versicherten Patientinnen und Patienten über ein von der Vertrauensstelle gebildetes Pseudonym, basierend auf der eGK-Nummer, bei PKV-Fällen über ET-Nummer. Genau hier können Hürden entstehen. Hürden wie beispielsweise der Wechsel des Versichertenstatus zwischen Index- und Follow-Up-Fall oder wenn bei PKV-Fällen keine Zustimmung zur weiteren Verarbeitung personenbezogener QS-Daten einschließlich ET-Nummer in der Bundesauswertungsstelle vorliegt. Auch manuelle Fehlerquellen wie abweichende Pseudonyme, abweichender Versichertenstatus oder abweichende OP- beziehungsweise Lebendspende-Daten erschweren die Verknüpfung.

Follow-Up-Fälligkeit sicher bestimmen – Unterstützung durch den QS-Monitor

Die Analyse von Follow-Up-Fällen wird zunehmend komplexer und ist häufig mit erheblichem Recherche- und Prüfaufwand verbunden. Um Transplantationszentren bei dieser Herausforderung gezielt zu unterstützen, hat Saatmann neue Auffälligkeitskennzahlen entwickelt, die eine praxisnahe Bewertung der Follow-Up-Fälligkeit ermöglichen.

Hierfür wurden die offiziellen Mindestabstände und Toleranzgrenzen einbezogen, um eine bessere Orientierung im operativen Monitoring zu bieten. Sie unterstützen dabei, Follow-Up-Erhebungen frühzeitig zu planen, zeitkritische Fälle zu identifizieren und Auffälligkeiten transparent nachzuverfolgen.

Der QS-Monitor unterstützt gezielt bei der Analyse unterschiedlicher Konstellationen und stellt die relevanten Informationen übersichtlich für Analyse und Steuerung bereit. Lag der Fokus bis 2024 auf inhouse-Sichtweise und Verknüpfung von Index- und Follow-Up Fall über ET-Nummer, wurde diese Sicht ab 2025 ergänzt. Seitdem wird zusätzlich der Versichertenstatus und für PKV-Fälle die Einwilligung zur weiteren Verarbeitung personenbezogener QS-Daten einschließlich ET-Nummer in der Bundesauswertungsstelle einbezogen. Die neuen Saatmann-Auffälligkeitskennzahlen erleichtern zudem das Monitoring der zeitnahen Follow-Up Erhebung unter Berücksichtigung von Mindestabständen sowie Toleranzgrenzen. Die TX Module im Saatmann QS-Monitor stehen Transplantationszentren damit als spezialisiertes Analyse- und Monitoring-Werkzeug zur Verfügung, das sich kontinuierlich an aktuelle Spezifikationsanforderungen der DeQS-RL anpasst.

QSM LTX

Dokumentationsqualität nachhaltig verbessern

Eine hohe Dokumentationsqualität ist die Grundlage für belastbare Auswertungen und eine erfolgreiche TX-Qualitätssicherung. Der QS-Monitor unterstützt Transplantationszentren dabei, Verknüpfungslücken frühzeitig zu erkennen, Dokumentationsprozesse gezielt zu optimieren und Follow-Up-Erhebungen spezifikationskonform durchzuführen. So werden potenzielle Fehlerquellen früh sichtbar und die Datenqualität nachhaltig gestärkt.

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