QS-Monitor - Indikatorpaket QS-Follow-Up-Inhouse


Indikatorpaket QS-Follow-Up-Inhouse

Das Indikatorpaket QS-Follow-Up-Inhouse bezieht sich auf die Analyse der Daten, die im Follow-Up-Verfahren nach §§ 136 ff. SGB V erhoben werden. Komplikationen nach operativen Eingriffen werden hier patientenbezogen und fallübergreifend bewertet. Für die Indikatoren werden erstmals die Informationen aus QS- und Abrechnungsdaten in die fallübergreifende Betrachtung eines Mehrjahres-Zeitraums zusammengeführt.

Berechnet werden die Kennzahlen nach den Follow-Up-Definitionen für folgende Leistungsbereiche:
  • Herzschrittmacher (HSM)

  • Implantierbare Defibrillatoren (DEFI)

  • Hüftendoprothesenversorgung (HEP)

  • Knieendoprothesenversorgung (KEP)

  • Perkutane Koronarintervention und Koronarangiographie (PCI-LKG)

  • Koronarchirurgie, isoliert (HCH-KCH)

  • Aortenklappenchirurgie, isoliert (konventionell chirurgisch) (HCH-AORT-CHIR)

  • Aortenklappenchirurgie, isoliert (kathetergestützt) (HCH-AORT-KATH)

  • Vermeidung nosokomiale Infektionen - Postoperative Wundinfektion (NWIF)

  • Cholezystektomie (CHE) [ab Version 2019.2]

Die zugrunde liegende Datenbasis bilden die Datensätze der Externen vergleichenden Qualitätssicherung (§§ 136 ff. SGB V) nach QSKH-RL und DeQS-RL, sofern sie stationäre Fälle betreffen sowie die dazugehörigen Abrechnungsdaten nach § 21 KHEntgG der jeweiligen Klinik.

Die Indikatoren werden patientenbezogen und jahresübergreifend in Bezug auf die im Krankenhaus verfügbaren Patienteninformationen ausgewertet. Wenn Sie in Ihren Standorten eine eindeutige standortübergreifende Patientennummer vergeben, werden mit QS-Monitor Enterprise die Patienten klinikübergreifend in die Bewertung einbezogen. Patientenbezogene Daten der Krankenkassen aus anderen Klinikaufenthalten oder auch Kontakten im vertragsärztlichen Bereich werden bei der Analyse in QS-Monitor nicht berücksichtigt.

Voraussetzung für die Zusammenführung ist die Deanonymisierung der QS-Daten, im Minimum gesichert über die Verknüpfung der Vorgangsnummer und der Fallnummer aus dem Krankenhausinformationssystem (KIS). Im § 21-Datensatz muss die KIS-interne Fallnummer und auch die Patientennummer auf Fallebene vorliegen. So können QS-Fälle mit Abrechnungsfällen stationärer Patienten sowohl innerhalb des Verfahrensjahres als auch verfahrensjahrübergreifend verknüpft und analysiert werden.

Der zurückliegende Betrachtungszeitraum im Follow-Up-Kontext kann bis zu 8 Jahren betragen. Dies ist sowohl für die verfügbaren Informationen der Patientenverknüpfung, des Datenbestandes und auch der aktuell freigeschalteten Verfahrensjahre für die Indikatorpakete zu beachten.

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